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Markkleeberg. Geschichte und Wandel
Herausgegeben von der Stadt Markkleeberg

Am Neujahrstag 1934 schlossen sich die Landgemeinden Gautzsch mit Cospuden und Oetzsch / Raschwitz-Markkleeberg zusammen und gründeten die Stadt Markkleeberg. In ihr gingen 12 ehemalige Landgemeinden auf, die ihrerseits auf viele Jahrhunderte eigener Geschichte mit zahlreichen Rittergütern, Vorwerken und wüsten bzw. verlorenen Orten zurückblicken. Es war daher eine durchaus anspruchsvolle Aufgabe, die Markkleeberger Historie in ihrer ganzen Komplexität und Vielfalt unterhaltsam zu vermitteln und dabei die Prozesse des Wandels und der Kontinuität im Ortsbild wie im Gemeinwesen herauszustellen. Weit reichen dabei die Betrachtungen der Archäologinnen Diana Härtrich und Petra Schug zurück, denn in Markkleeberg wurden die ältesten menschlichen Spuren Sachsens entdeckt. Vom Mittelalter bis zur Gegenwart wird der Leser vom Kulturwissenschaftler Andreas Höhn auf eine spannende Zeitreise durch die Geschichte des Ortes geführt. Viele bekannte und bisher unbekannte Details kann er darüber hinaus in einem von Michael Zock (Journalist) und Otto Werner Förster (Germanist / Literaturhistoriker) erarbeiteten »Historischen Ortslexikon« nachschlagen. Wie wandelbar Markkleeberg in seiner jüngeren Geschichte ist, illustrieren schließlich ausgewählte »Tatorte«, betrachtet vom Historiker Thomas Nabert. Die einzelnen Teile dieses modernen Stadtbuches ergänzen einander und vermitteln so ein recht vielfältiges und detailreiches Bild der Geschichte Markkleebergs.

Autorenkollektiv
Text-Bild-Band mit einem »Historischen Ortslexikon« von Michael Zock und Otto Werner Förster
208 Seiten mit zahlreichen Farb- und Schwarzweißabbildungen.
22 x 28 cm, Festeinband, fadengebunden • Erscheint am 2. Mai 2009
ISBN 978-3-9810303-7-2 • 27,00 Euro
Erscheint als Gemeinschaftsproduktion mit dem Verlag Pro Leipzig (eigene ISBN)